es geht weiter. nur woanders.
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Monday, 13 October 2014
Tuesday, 3 September 2013
1225 km - london - berlin. mit dem bus 20 stunden. das meer in einer realen zeit überqueren. england verlassen, das verlassen spüren. aufwiedersehen sagen. das ist der plan. statt in ein flugzeug zu steigen und in 2 stunden den alten heimat boden unter den füßen zu haben. nehme ich mir die zeit. und es schmerzt.
die knie an den bauch ziehen. die arme um die beine schlingen und in dieser position für eine weile verharren. wurzeln ausgraben. herz verpacken. und gleichzeitig schon daran denken, wieder zu kommen. im winter vielleicht. mit schnee im haar die rolltreppen hinunter in die tube fallen. sich ganz nach vorne oben in den bus setzten. tee trinken, für mehr spuren in den tassen. in hamstead heath ganz oben auf dem hügel stehen. am kanal entlang laufen und schwäne füttern. das tate modern nie wieder verlassen. milch aus plastikkanistern trinken und vielleicht sogar noch einmal auf dem dach vor meinem fenster stehen, damit ich den blick nicht vergesse.
danke london
wohin soll ich nun gehen. wohin des weges. nach diesem unvergesslichen jahr.
Never danced like this before.
Monday, 2 September 2013
Saturday, 31 August 2013
draußen zersägen zikaden die bäume. man fährt mich durch die nacht. ich versuche mehr zu sehen, als der ausschnitt eines taxifensters zulässt. in neonlicht versunkene tankstellen. rauchend steht ein mann an sein auto gelehnt. 20 minuten später, vergesse ich alle bilder. es gibt marmor böden und klimatisiert luft. ich liege am/im pool. sage thank you, obwohl die meisten das hier verlernt haben. wie schnell gewöhnt man sich an dieses leben? wir sammeln steine am strand. ich werde sie auf dem nachtisch vergessen. ich wäre gern länger geblieben, vorallem um zu sehen, was hinter dem hotel beginnt.
Friday, 16 August 2013
fensterputzer fallen aus dem himmel.
zerplatzen neben mir auf verformten bordsteinkanten. auf dem weg zu dir steige ich über
ihre verdrehten münder, wind und haar verknotet, und keiner hängt mehr in den seilen.
an der tür sagst du: und in ein paar monaten
können wir den himmel nicht mehr sehen, weil die tauben alles
zugeschissen haben.
ich küsse dich auf den mund, rutsche
ab und schmecke nur noch reste deines aftershaves. eine andere hat es
dir bereits von der halsschlagader geleckt. bei geschlossenen vorhängen. weshalb ich folgenden satz neben meinen schuhe platziere, die ich in der diele abstreife: da können dir jegliche vögel und tote fensterputzer doch vollkommen egal sein.
du steigst darüber hinweg. legst dich gefaltet in das zerwühlte bett, damit ich benutzes geschirr durch vorhang und fenster werfen kann, mich gleich hinterher. und später schreibts du einen neues gedicht, mit folgenden titel: wie eine irre aus dem fenster sprang. die fensterputzer erwähnst du nicht.
Tuesday, 30 July 2013
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